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Erbrecht

Falls kein Testament vorliegt, tritt allein die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Das Erbrecht gehört zu unserem bürgerlichen Recht und legt die Erbfolge fest. In Deutschland setzt diese in erster Linie die Kinder als Erben ein. Die Hälfte des Vermögens erhält der überlebende Ehepartner, wenn die Ehe in Form einer Zugewinngemeinschaft geführt wurde. Dies ist immer der Fall, wenn kein Ehevertrag geschlossen wurde. Kinder und Ehepartner bekommen ungeachtet eines Testaments immer den sogenannten Pflichtteil. Dieser beträgt die Hälfte ihrer gesetzlichen Ansprüche. Der Erbe, der aus dem Testament hervorgeht, muss diesen Pflichtteil in jedem Fall bar auszahlen. Der Pflichtteil ist unabhängig von der testamentarisch verfügten Erbfolge fällig. Eine 2010 in Kraft getretene Erbrechtsreform veranlasst, dass Familienangehörige, die den Verstorbenen gepflegt haben, dafür einen höheren Anteil am Erbe erhalten.

Erben 1. Ordnung
Abkömmlinge des Erblassers, also Kinder, einschließlich der nichtehelichen und der adoptierten Kinder, Enkel, Urenkel (§ 1924 BGB)

Erben 2. Ordnung
Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge wie Geschwister, Neffen und Nichten. Die Verwandten der 2. Ordnung sind nur erbberechtigt, wenn kein Verwandter 1. Ordnung vorhanden ist. (§ 1925 BGB)

Erben 3. Ordnung
Großeltern und deren Abkömmlinge, Onkel, Tante, Cousin, Cousine. (§ 1926 BGB)

Erben 4. Ordnung
Urgroßeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge, Urgroßvater, Urgroßmutter, Großonkel, Großtante (§ 1928 BGB)

Im den Fall, dass die gesetzliche Erbfolge nicht Ihren persönlichen Wünschen entspricht, sollten Sie ein Testament verfassen. Über die aktuelle gesetzliche Lage des Erbrechts kann Sie ein Notar oder ein Jurist informieren.